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Unternehmen können ab 1. Juli alle Daten einsehen, die das Finanzministerium über sie hat.

- Die Daten werden nicht direkt in die Körperschaftssteuererklärung übertragen. - Sowohl kleinere mittelständische Unternahmen als auch Großunternehmen profitieren.
Zum ersten Mal in der Geschichte haben Unternehmen Zugang zu den Daten, die dem Finanzamt über das Unternehmen vorliegen, unabhängig davon, ob es sich um ein kleines mittelständisches Unternehmen oder ein Grossunternehmen handelt, bevor sie die Körperschaftssteuererklärung abgeben.
Ab dem 1. Juli stellt die spanische Steuerverwaltungsbehörde (AEAT) den Körperschaftssteuerzahlern die Informationen ihrer Steuerdaten zum Zwecke der Ausfüllung der Steuererklärung für das Jahr 2019 zur Verfügung.
Die Daten ermöglichen eine vorläufige Überprüfung der Daten, da sie nicht direkt in das Erklärungsmodell übertragen werden, wie es vor einigen Jahren bei der Einkommensteuererklärung (IRPF) der Fall war.
Mit dieser Aktion strebt das Finanzamt eine größere Sicherheit für die Steuerzahler bei den Erklärungen und eine Verbesserung der Qualität…

„Express Insolvenz“: Neuanfang nach dem Corona-Crash

Dieser Artikel soll Unternehmern eine Hilfestellung geben,  um nach dem wirtschaftlichen Coronavirus-Crash schnell wieder auf die Beine zu kommen.
Der monatelange Lockdown hat insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen in Spanien zu teils verheerenden wirtschaftlichen Folgen geführt. Die gute Nachricht: Das derzeit geltende Insolvenzgesetz erlaubt die relativ schnelle Auflösung insolventer Unternehmen aus objektiven Gründen, ohne dass dies eine Stigmatisierung oder ein Ende der künftigen Geschäftsinitiative für bis dahin seriöse Unternehmer zur Folge hat.
Wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig wird, also seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, ist es grundsätzlich dazu verpflichtet, vor Gericht Insolvenz anzumelden, um somit zu vermeiden, dass ein vom Gericht bestellter Verwalter, das Konkursverfahren und damit die Auflösung des Unternehmens einleitet.  Angesichts der aktuellen Situation sieht der Artikel 176 bis. 4 des Insolvenzgesetzes vor, dass Unternehmen o…

Das Gesetz der "zweiten Chance“

Verträge und Verbindlichkeiten können während der Corona-Pandemie vorübergehend ausgesetzt und gestundet werden.
Das Gesetz 25/2015 vom 28. Juli über die Regelung der sogenannten "zweiten Chance" ist dafür gedacht, allen Menschen, die sich in einer prekären wirtschaftlichen Lage befinden, einen beruflichen und finanziellen Neuanfang zu ermöglichen, ohne in die Schattenwirtschaft fliehen zu müssen, aber auch ohne ihren Gläubigern zu schaden. Für den Schuldenerlass müssen die Schuldner zwei grundlegende Vorgaben erfüllen:  Erstens müssen sie in "gutem Glauben" handeln. Und zweitens dürfen sie über kein Privatvermögen mehr verfügen. In der Praxis erhält der Schuldner die Möglichkeit, mit seinen Gläubigern, immer im Rahmen seiner Möglichkeiten, eine Zahlungsvereinbarung zu treffen und mit ihnen über die Form der Rückzahlung der Verbindlichkeiten zu verhandeln. Kommt es zu keiner Einigung mit den Gläubigern können beide Seiten vor Gericht gehen, um die Vereinbarung eines …